Einträge tagged ‘Jesus

24
Nov
08

Sonntagmorgen in die Kirche? Ne, ins Kino!

Für alle, die aus Hannover und Umgebung kommen:
Saiku veranstaltet wieder ein Matinée im Apollo-Kino.

Am meisten freue ich mich auf einen Kurzfilm von Amano!

Mehr Infos bei: Saiku.org

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Die schönen Plakate stammen von Saiku

15
Nov
08

Israelfahne – Episode 4

Mit einer Israelfahne am Rucksack lernt man viele Menschen kennen ;-)

Ich war auf dem Weg zur Schule, während mich ein anderer Fahrradfahrer überholte.
Da ich jederzeit gerne schneller vorankomme, habe ich mich in seinen Windschatten gehängt.
An der nächsten Ampel habe ich ihn dann gefragt, ob es okay für ihn sei. Er meinte, dass ich ruhig mitfahren könne, besonders mit Fahne am Rucksack.
Zwei Tage später bin ich nicht pünktlich losgefahren und war auch nicht gut drauf, so wäre ich beinahe zu spät zur Schule gekommen.
Wenn nicht der Fahrradfahrer wieder an mir vorbeigesaust wäre. Er rief mir zu, ob ich nicht wieder mitfahren wolle.
Diesmal sind wir nebeneinander weitergefahren und ich konnte erfahren, dass er auch Christ ist.
Wir haben uns ein wenig ausgetauscht, über die Ampeln, bei denen man nie eine Grüne Welle erwischt, über Bibelstunden und über Israel.
Ich meinte, dass es lustig sei, wo man überall Christen kennenlernen könne, und er sagte, dass er mich nicht angesprochen hätte, wenn ich die Fahne nicht am Rucksack gehabt hätte…

So bin ich an dem Tag doch noch früh genu gekommen (denn das Tempo des sportlichen Radfahrers war ziemlich schnell), und war nach der Begegnung auch wieder besser drauf :-)

11
Nov
08

Israelfahne – Episode 3

In letzter Zeit bin ich oft umgezogen, und für zwei Wochen wohnte ich wieder bei meiner Mutter, weil ich noch nichts anderes gefunden hatte.
An einem Sonntag in diesen zwei Wochen wollte ich gerade zur Gemeinde fahren, da spricht mich ein junger Mann vor der Haustür an, und sagt, er komme aus Israel und finde toll, dass ich eine Israelfahne an meinem Rucksack hängen habe. Er fragt mich, ob ich derjenige sei, der im Fenster eine Israelflagge hängen hatte.
Ich überlege, und er meint, dass zur WM 2006 an diesem Haus eine Flagge hing. Da fällt es mir wieder ein: Im Jahr 2006, zur WM, als ganz Deutschland Flagge gezeigt hat, habe ich eine Israelflagge (diesmal wirklich eine große) aus meinem Fenster hängen lassen.
Ich wohne nun schon über zwei Jahre nicht mehr bei meiner Mutter, aber in den zwei Wochen, die ich dort einen “Zwischenstop” mache treffe ich den Mann, der sich an die große “WM”-Flagge erinnert.

Später am Tag war ich gerade auf dem Rückweg von meiner Gemeinde. Mir entgegen kommt ein Mann, bei dem ich denke: “Es könnte ja auch mal einer kommen, der mir was tut”.

Als wir auf gleicher Höhe sind wünscht er mir “Shalom“.
:-)

Ich hatte schon lange Zeit mit dem Gedanken gespielt, einen Blog aufzumachen, und alles zu dokumentieren. Das die beiden obengenannten Begegnungen an einem Tag passierten, war letztendlich der Auslöser dazu.

07
Nov
08

Sarah Brendel & Larry Norman – Walking Backwards

Sarah Brendel – Walking Backwards
Walking backwards down the stairs
Trying to get higher
How can i get anywhere
Walking backwards down the stairs

People stop to watch me
Wonder what i’m doing
What direction i’m pursuing
I pretend i’m free
But actually i’m

Walking backwards down the stairs
Trying to get higher
How can i get anywhere
Walking backwards down the stairs

Watching life elude me
Slipping through my grasp
Oh i know the truth at last
But to reach the top i’ve
Got to stop from

Walking backwards down the stairs
Trying to get higher
How can i get anywhere
Walking backwards down the stairs

Übersetzung ins Deutsche:
Ich gehe rückwärts die Stufen herunter
Versuche immer höher zu kommen
Wie kann ich jemals irgendwo ankommen
Wenn ich rückwärts die Stufen herunter gehe

Ich schaue dem Leben zu, wie es an mir vorbei zieht
Es rutscht mir aus den Händen
Eigentlich habe ich die(se) Wahrheit schon erkannt
Doch um oben anzukommen
Muss ich damit aufhören:

Rückwärts die Stufen herunter zu gehen
Ich versuche immer höher zu kommen
Wie kann ich jemals irgendwo ankommen
Wenn ich rückwärts die Stufen herunter gehe

Leute halten an, um mir zuzusehen
Sie wundern sich, was ich tue
Welche Richtung ich verfolge
Ich behaupte frei zu sein
Aber in Wirklichkeit bin ich dabei

Rückwärts die Stufen herunter zu gehen
Ich versuche immer höher zu kommen
Wie kann ich jemals irgendwo ankommen
Wenn ich rückwärts die Stufen herunter gehe

——
Jaja, eigentlich sollte ich jetzt schreiben: “Damals, als ich noch kein Christ war, da war das bei mir wie im Lied beschrieben, mein Leben ging in die falsche Richtung, ich habe versucht nach oben zu kommen, aber bin stattdessen nach unten gegangen.”
Damit habe ich wieder einen Grund “Christ” zu werden: ich gehe immer nach oben, lebe mein Leben, wie Gott es möchte, und ich bin ein Vorbild für die Leute, die mir zuschauen…

Ist das so? Wenn Du Christ bist, fühlst Du Dich so?
Schauen die Leute Dich an und sagen: “Ja, der/die geht nach oben, da möchte ich hinterher gehen!”?

Bei mir ist das nicht so.

Als ich das Lied das erste Mal hörte, habe ich gedacht: “Das kannst Du nicht als Spruch irgendwo hinhängen, denn Du gehst doch die Stufen rauf!”
Mit der Zeit ist mir aber klar geworden, dass es eine Aussage ist, die auf mich zutrifft, denn ich gehe wie im Lied, die Stufen herunter.
Ich versuche die Stufen hochzugehen, aber in Wirklichkeit gehe ich rückwärts herunter.

Ich wage sogar zu sagen, dass jeder Christ Stufen herunter geht.

Denn – jeder Mensch sündigt (Röm5,12), jeder Mensch hat in seinem Keller Leichen liegen.

Die wichtigste Aussage in diesem Lied für mich ist:
“I pretend I’m free
But actually I’m
Walking backwards down the stairs”

“Ich behaupte frei zu sein
Aber in Wirklichkeit bin ich dabei
Rückwärts die Stufen herunter zu gehen”

In meinem Umfeld gelte ich als Christ. Ich halte nicht hinter dem Berg, dass ich an Jesus glaube und benehme mich natürlich auch dementsprechend. D.h. ich lüge nicht, ich versuche jeden Menschen gleich und mit Würde zu behandeln, ich rede nicht schlecht über Andere hinter ihrem Rücken, usw.
Hört sich alles toll an, ist auch nicht zu verachten.
Mein Umfeld jedoch hat ein falsches Bild von mir, denn ich habe zwar meine guten Seiten, es gibt jedoch auch viele Böse.
Was diese Seiten sind werde ich natürlich im Internet nicht aufzählen, und in meinem Umfeld versuche ich es auch zu verheimlichen… Stattdessen lasse ich die guten Seiten heraushängen – und siehe da, alle die mich nicht näher kennen, halten mich für einen tollen Christen, der die Stufen nach oben geht.

Wenn man mich jedoch genauer kennenlernt, merkt man, dass ich zwar nach oben schaue, die Stufen aber herunter gehe… ich tue so, als ob ich ein tolles Leben führe – doch es ist nicht alles Gold, was glänzt…

Gott weiß, dass ich ein Sünder bin, ihm kann ich nichts vormachen. (1.Joh1,7; 1.Joh2,9)

Ich will kein Heuchler mehr sein, sondern die Tatsache zugeben, dass ich die Stufen herunter gehe. Dann kann Jesus mir helfen in die richtige Richtung zu gehen.

“Oh i know the truth at last
But to reach the top i’ve
Got to stop from
Walking backwards down the stairs”

“Eigentlich habe ich die(se) Wahrheit schon erkannt
Doch um oben anzukommen
Muss ich damit aufhören:
Rückwärts die Stufen herunter zu gehen”

——
Info:
Dieser Artikel ist ein Teil der Serie “behind the music”
Danke an Sarah Brendel, für die Erlaubnis den Text, die Übersetzung und den Clip zu posten.
Die Übersetzung ist von mir, demnach ohne Gewähr und nicht “autorisiert”!
Die neue CD “Early Morning Hours” von Sarah kann ich sehr empfehlen! Das hier kommentierte Lied ist auch drauf.

03
Nov
08

Israelfahne – Episode 2

Ich mag Donuts, und ich mag Muffins.
Also gehe ich zum Muffin Mann.

Bild geknipst von Birgit Oppermann

Bild geknipst von Birgit Oppermann

Bin gerade am Bestellen, da höre ich zwei Menschen, einen Mann und eine Frau neben mir reden. Weil ich gerade wähle, welcher der äußerst schmackhaft aussehenden Muffins es werden soll, nehme ich nur am Rand wahr, dass sich die beiden auf Englisch unterhalten. Irgendetwas lässt mich jedoch mit mehr als einem Ohr zuhören…
Sie zeigen hinter mich, und der Mann sagt etwas wie: “feels like coming home – right?”
Ich bezahle und höre ein ganz leises “Schalom”. Ich überlege: “hat er wirklich ‘Schalom’ gesagt???
Zu ihnen gewand frage ich: “hast Du grad Schalom gesagt?”
Er hat! :-)
Sie ist Jüdin und gerade aus Israel in Hannover angekommen. Natürlich hat sie sich gefreut, die Israelfahne an meinem Rucksack zu sehen. War wohl ein kleines bisschen wie “nach Hause zu kommen”.

Tja, was beim Muffinessen alles so passieren kann ;-)

Danke an lebensmittelfotos.com für das kostenlose Muffinbild, bei dem ich keine Abmahnungen(!) oder sonstiges bekomme, wenn ich es auf meinen Blog stelle.

30
Okt
08

Israelfahne – Episode 1

Hannover, am Hauptbahnhof, irgendein schöner Nachmittag…
Ich schließe gerade mein Fahrrad auf und möchte losfahren, da kommt ein grimmig aussehender junger Mann auf mich zu und fragt in bedrohlichem Tonfall: “Warum hast Du eine Israelfahne am Rucksack?” Ich überlege: Es sind noch zwei Leute hinter ihm, die auch nicht sehr vertrauenserweckend aussehen, meine Möglichkeiten sind:
wegzulaufen/-fahren oder zu bleiben und möglicherweise Schläge zu bekommen…
Ich bleibe und sage irgendetwas wie “weil ich Israel mag…” und denke wirklich, dass ich gleich vermöbelt werde, denn die Leute hinter dem Kerl sagen, “Nun lass ihn doch, ist schon gut!”
Der Kerl lässt aber nicht locker und fragt mich weiter aus.

Langsam bekomme ich heraus, dass er mir garnichts Böses will.
Er ist Jude, vor zwei Wochen nach Hannover gezogen, und sucht schon die ganze Zeit schon eine Israelfahne.

Er fragt mich, ob er meine haben kann. Mir fällt nicht nur ein Stein vom Herzen, sondern ein ganzes Gebirge.
Ich schenke ich ihm meine kleine Israelfahne und bin sehr glücklich, dass er garnicht böse drauf war.

[Nachtrag]: natürlich habe ich mir wieder eine neue Fahne an den Rucksack gehängt.

28
Okt
08

Lobet Yahweh!

Lobet Yaweh! Denn unsern Gott loben, das ist ein köstlich Ding.

Psalm 147,1

Das ist die heutige Losung, und ich will es gleich mit diesem Post tun:

Gestern Abend habe ich an einem Referat über Autismus geschrieben, und wie immer ließ ich mich leicht ablenken…
Noch leicht geflasht von meinem neuen Blog B-) habe ich auf einer Blogsuchmaschine nach meinem Nicknamen “Elishama” gesucht, und bin fündig geworden.
Das dortige Gedicht (english) hat mich sehr berührt. Denn es beschreibt so ziemlich meinen Zustand zur Zeit. Und außerdem ist es mit meinem Namen überschrieben ;-)
Dazu muss ich sagen, dass ich vor einiger Zeit nach einem Nickname gesucht habe, mit dem ich mich im Internet zu erkennen geben möchte. Ich bin beim hebräischen “Elishama” = hängen geblieben.
Dieser Name bedeutet “Gott hört” und das kann ich nur bestätigen.

Probier es doch mal selbst aus, Du musst nur mit Ihm reden!

PS: wenn ich thetaysh gefragt habe und sie zustimmt werde ich hier eine Übersetzung des Poems in die Deutsche Sprache posten.
26
Okt
08

die Flagge Israels

Nun reihe ich mich also ein in die endlosen Menge von Menschen, die regelmäßig über dieses und jenes schreiben.
Ein wenig außergewöhnlich ist der Hauptgrund dieses Weblogs: Es soll um das Tragen einer Flagge gehen.
Natürlich nicht irgendeiner Flagge, sondern das Tragen der Nationalflagge Israels.

Ja, ganz richtig, ich habe an meinem Rucksack eine Israelflagge (der größe nach wohl eher Israelfahne) hängen.
Da ich jeden Weg mit dem Fahrrad zurücklege, und dabei fast immer meinen Rucksack auf habe, ist dieses kleine Stück Stoff schon sehr weit herumgekommen in Hannover.
Hierbei habe ich Menschen getroffen, die erfreut, verwundert und erzürnt waren, die geflucht, gejubelt und gefragt haben. Ich selbst habe gelacht, hatte Angst und einmal sogar die Fahne verschenkt.
Hab mir natürlich ganz schnell eine Neue besorgt.

Es ist schon so viel passiert, dass ich immer wieder mit dem Gedanken gespielt habe, diese ganzen Begegnungen aufzuschreiben.

Heute sind mir dann gleich zwei Menschen begegnet, die mich auf die Fahne ansprachen. Das hat den Anstoß gegeben, und jetzt sitze ich hier und schreibe.

-

Dieses Blog wird weiterhin sicher mit Texten über Jesus, Computer, Behinderungen und Musik gefüllt werden, eben alles, was mir so in den Sinn kommt ;-)

to be continued…




Stoppt die Zensur!
Wie lebt es sich mit einer Israelfahne am Rucksack in Hannover? Diese Frage und noch viel mehr versucht dieses Blog zu beantworten.
Israelfahne 012

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Der schicke, grüne Smilie mit dem Zensurschildchen kommt von Michael Niedermayr

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