Archiv der Kategorie 'Flagge Israels'

26
Apr
09

Neulich…

… an einer Ampelkreuzung mitten in Hannover:

Autofahrer (schaut mich an): „Hi“
Ich: „Hi“
Autofahrer: „Wie gehts?“
Ich: „Gut.“
Autofahrer: „Shalom“
Ich (lächelnd): „Shalom“
Autofahrer (fährt weiter)

So hören sich die Gespräche an, wenn man mit einer Israelfahne am Rucksack in Hannover herum fährt ;-)


Wer wissen möchte, was Shalom bedeutet, der klickt hier

26
Mär
09

kuckuck

Nein, ich bin nicht von einem wütenden Israelfahnenhasser kaltgestellt worden… ich habe nur zur Zeit eine etwas ausgedehnte Blogweiterschreibblockadenphase…
Dabei ist so viel passiert, mir wurde sogar in meiner Praktikumsstelle verboten die Israelfahne zu tragen. Aber dazu mehr, wenn die Phase beendet ist.

28
Jan
09

Israelfahne – Episode 6 [update]

Neulich hat mich in der Schule ein Lehrer auf die Fahne angesprochen:
„Du trägst ja eine Israelfahne…“

Meine Antwort kam als Gegenfrage:
„Ist das gut oder schlecht?“

„Gut wäre es, wenn Du eine Palästinenserfahne auf der anderen Seite tragen würdest“

Tja, ist das gut?

Nein, ich trage bestimmt keine Palästinenserflagge, denn diese hat ein paar Bedeutungen, denen ich nicht zustimme!

Die Flagge Palästinas geht zurück auf die arabische Revolutionsflagge und auf die arabische Befreiungsflagge

Bedeutung der Farben in der arabischen Revolutionsfahne:
Schwarz und Weiß: Farben von Mohammed
Grün: Mohammeds Lieblingsfarbe, Symbol des Islamischen Glaubens
Weiß: Unsere Taten
Schwarz: Unser Kampf
Grün: Unsere Felder
Rot: Unsere Schwerter

Beudeutung der Farben in der arabischen Befreiungsflagge:
Schwarz steht für die Jahre der Unterdrückung
Weiß symbolisiert die strahlende Zukunft
Rot steht für das Blut, das für die Erlangung der Ziele im Kampf vergossen wurde

Quellen:
Palästinenserflagge
Panarabische Farben

14
Dez
08

Israelfahne – Episode 5

Vor ein paar Tagen hatte ich von unserem Besuch im Landtag berichtet. Natürlich bin ich nicht ohne Israelfahne gefahren:

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Zuerst war ich ein wenig enttäuscht, da wir unsere Taschen und Rucksäcke (natürlich) in der Garderobe abgeben mussten.

Am Ende, als wir unsere Taschen wiederholen konnten hat mich jedoch eine Schulkameradin darauf angesprochen und gefragt, warum ich die Fahne trage. Ich habe ihr erzählt, dass ich damit ein Zeichen setzen möchte. Ein Zeichen für Israel.
Ich finde nicht alles gut, was Israel macht, aber ich stehe hinter Israel, denn Gott selbst steht hinter Israel!
Die Schulkameradin fand das gut und meinte noch, dass sie auch einmal nach Israel fahren wollen würde.
Da meldete sich die Dame an der Garderobe zu Wort und sagte, dass sie sehr interessiert zugehört habe. Sie würde Israel sehr mögen, und wäre schon dort gewesen.

Da hatten sich mal wieder die Richtigen gefunden.  ;-)

„Ich frage nun: Hat Gott etwa sein Volk verstoßen? Das sei ferne!…“
Römer 11,1

„Und der EWIGE sprach zu Abram: Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will. Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein. Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden.
1. Mose 12,1-3

20
Nov
08

israelfahne – ein kleines Resumé

Ich habe nicht mitgezählt, aber es müssen schon über zwei Jahre sein, die ich mit der Israelfahne am Rucksack herumfahre…
Und wenn ich jetzt eine Statistik aufstellen müsste, würde ich sagen, dass viel mehr positive Sachen passiert sind, als negative.
Es gab schon einige Menschen, die komisch guckten, und auch ein, zwei, die laut geflucht haben.
Aber dabei ist es geblieben (ich bin froh darüber!).
Der überwiegende Teil der Menschen, die mich auf die Israelfahne ansprechen, reagiert positiv!
Einige davon stammen selbst aus Israel, manche sind Christen, die meisten mögen Israel einfach.
Viele freuen sich, manche wundern sich, sind aber nicht dagegen.
Dabei ist die Frage, die mir am Häufigsten gestellt wird, ob ich nicht schon einmal Ärger bekommen hätte…

Fazit: Mit meiner Israelfahne am Rucksack komme ich schnell ins Gespräch mit Juden, Christen und Israelfans.
Und kann dabei ein wenig gegen den Anstieg von Antisemitismus in Deutschland angehen.

15
Nov
08

Israelfahne – Episode 4

Mit einer Israelfahne am Rucksack lernt man viele Menschen kennen ;-)

Ich war auf dem Weg zur Schule, während mich ein anderer Fahrradfahrer überholte.
Da ich jederzeit gerne schneller vorankomme, habe ich mich in seinen Windschatten gehängt.
An der nächsten Ampel habe ich ihn dann gefragt, ob es okay für ihn sei. Er meinte, dass ich ruhig mitfahren könne, besonders mit Fahne am Rucksack.
Zwei Tage später bin ich nicht pünktlich losgefahren und war auch nicht gut drauf, so wäre ich beinahe zu spät zur Schule gekommen.
Wenn nicht der Fahrradfahrer wieder an mir vorbeigesaust wäre. Er rief mir zu, ob ich nicht wieder mitfahren wolle.
Diesmal sind wir nebeneinander weitergefahren und ich konnte erfahren, dass er auch Christ ist.
Wir haben uns ein wenig ausgetauscht, über die Ampeln, bei denen man nie eine Grüne Welle erwischt, über Bibelstunden und über Israel.
Ich meinte, dass es lustig sei, wo man überall Christen kennenlernen könne, und er sagte, dass er mich nicht angesprochen hätte, wenn ich die Fahne nicht am Rucksack gehabt hätte…

So bin ich an dem Tag doch noch früh genu gekommen (denn das Tempo des sportlichen Radfahrers war ziemlich schnell), und war nach der Begegnung auch wieder besser drauf :-)

11
Nov
08

Israelfahne – Episode 3

In letzter Zeit bin ich oft umgezogen, und für zwei Wochen wohnte ich wieder bei meiner Mutter, weil ich noch nichts anderes gefunden hatte.
An einem Sonntag in diesen zwei Wochen wollte ich gerade zur Gemeinde fahren, da spricht mich ein junger Mann vor der Haustür an, und sagt, er komme aus Israel und finde toll, dass ich eine Israelfahne an meinem Rucksack hängen habe. Er fragt mich, ob ich derjenige sei, der im Fenster eine Israelflagge hängen hatte.
Ich überlege, und er meint, dass zur WM 2006 an diesem Haus eine Flagge hing. Da fällt es mir wieder ein: Im Jahr 2006, zur WM, als ganz Deutschland Flagge gezeigt hat, habe ich eine Israelflagge (diesmal wirklich eine große) aus meinem Fenster hängen lassen.
Ich wohne nun schon über zwei Jahre nicht mehr bei meiner Mutter, aber in den zwei Wochen, die ich dort einen „Zwischenstop“ mache treffe ich den Mann, der sich an die große „WM“-Flagge erinnert.

Später am Tag war ich gerade auf dem Rückweg von meiner Gemeinde. Mir entgegen kommt ein Mann, bei dem ich denke: „Es könnte ja auch mal einer kommen, der mir was tut“.

Als wir auf gleicher Höhe sind wünscht er mir „Shalom„.
:-)

Ich hatte schon lange Zeit mit dem Gedanken gespielt, einen Blog aufzumachen, und alles zu dokumentieren. Das die beiden obengenannten Begegnungen an einem Tag passierten, war letztendlich der Auslöser dazu.

03
Nov
08

Israelfahne – Episode 2

Ich mag Donuts, und ich mag Muffins.
Also gehe ich zum Muffin Mann.

Bild geknipst von Birgit Oppermann

Bild geknipst von Birgit Oppermann

Bin gerade am Bestellen, da höre ich zwei Menschen, einen Mann und eine Frau neben mir reden. Weil ich gerade wähle, welcher der äußerst schmackhaft aussehenden Muffins es werden soll, nehme ich nur am Rand wahr, dass sich die beiden auf Englisch unterhalten. Irgendetwas lässt mich jedoch mit mehr als einem Ohr zuhören…
Sie zeigen hinter mich, und der Mann sagt etwas wie: „feels like coming home – right?“
Ich bezahle und höre ein ganz leises „Schalom“. Ich überlege: „hat er wirklich ‘Schalom’ gesagt???
Zu ihnen gewand frage ich: „hast Du grad Schalom gesagt?“
Er hat! :-)
Sie ist Jüdin und gerade aus Israel in Hannover angekommen. Natürlich hat sie sich gefreut, die Israelfahne an meinem Rucksack zu sehen. War wohl ein kleines bisschen wie „nach Hause zu kommen“.

Tja, was beim Muffinessen alles so passieren kann ;-)

Danke an lebensmittelfotos.com für das kostenlose Muffinbild, bei dem ich keine Abmahnungen(!) oder sonstiges bekomme, wenn ich es auf meinen Blog stelle.

30
Okt
08

Israelfahne – Episode 1

Hannover, am Hauptbahnhof, irgendein schöner Nachmittag…
Ich schließe gerade mein Fahrrad auf und möchte losfahren, da kommt ein grimmig aussehender junger Mann auf mich zu und fragt in bedrohlichem Tonfall: „Warum hast Du eine Israelfahne am Rucksack?“ Ich überlege: Es sind noch zwei Leute hinter ihm, die auch nicht sehr vertrauenserweckend aussehen, meine Möglichkeiten sind:
wegzulaufen/-fahren oder zu bleiben und möglicherweise Schläge zu bekommen…
Ich bleibe und sage irgendetwas wie „weil ich Israel mag…“ und denke wirklich, dass ich gleich vermöbelt werde, denn die Leute hinter dem Kerl sagen, „Nun lass ihn doch, ist schon gut!“
Der Kerl lässt aber nicht locker und fragt mich weiter aus.

Langsam bekomme ich heraus, dass er mir garnichts Böses will.
Er ist Jude, vor zwei Wochen nach Hannover gezogen, und sucht schon die ganze Zeit schon eine Israelfahne.

Er fragt mich, ob er meine haben kann. Mir fällt nicht nur ein Stein vom Herzen, sondern ein ganzes Gebirge.
Ich schenke ich ihm meine kleine Israelfahne und bin sehr glücklich, dass er garnicht böse drauf war.

[Nachtrag]: natürlich habe ich mir wieder eine neue Fahne an den Rucksack gehängt.

26
Okt
08

die Flagge Israels

Nun reihe ich mich also ein in die endlosen Menge von Menschen, die regelmäßig über dieses und jenes schreiben.
Ein wenig außergewöhnlich ist der Hauptgrund dieses Weblogs: Es soll um das Tragen einer Flagge gehen.
Natürlich nicht irgendeiner Flagge, sondern das Tragen der Nationalflagge Israels.

Ja, ganz richtig, ich habe an meinem Rucksack eine Israelflagge (der größe nach wohl eher Israelfahne) hängen.
Da ich jeden Weg mit dem Fahrrad zurücklege, und dabei fast immer meinen Rucksack auf habe, ist dieses kleine Stück Stoff schon sehr weit herumgekommen in Hannover.
Hierbei habe ich Menschen getroffen, die erfreut, verwundert und erzürnt waren, die geflucht, gejubelt und gefragt haben. Ich selbst habe gelacht, hatte Angst und einmal sogar die Fahne verschenkt.
Hab mir natürlich ganz schnell eine Neue besorgt.

Es ist schon so viel passiert, dass ich immer wieder mit dem Gedanken gespielt habe, diese ganzen Begegnungen aufzuschreiben.

Heute sind mir dann gleich zwei Menschen begegnet, die mich auf die Fahne ansprachen. Das hat den Anstoß gegeben, und jetzt sitze ich hier und schreibe.

-

Dieses Blog wird weiterhin sicher mit Texten über Jesus, Computer, Behinderungen und Musik gefüllt werden, eben alles, was mir so in den Sinn kommt ;-)

to be continued…




Stoppt die Zensur!
Wie lebt es sich mit einer Israelfahne am Rucksack in Hannover? Diese Frage und noch viel mehr versucht dieses Blog zu beantworten.
Israelfahne 012

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